ADV-Kopfzeile
Teilen:

Das Festival der zwei Welten kehrt nach Spoleto zurück.

Das 69. Festival der Zwei Welten findet vom 26. Juni bis 12. Juli 2026 in Spoleto statt. Der neue künstlerische Leiter, Daniele Cipriani, hat „Wurzeln“ als Thema für die 69. Ausgabe des Festivals gewählt. Ziel ist es, von den Ursprüngen aus in die Zukunft zu blicken. Das Festival der Zwei Welten kehrt mit einem 17-tägigen Programm, über 100 Aufführungen, 7 Weltpremieren, 9 Eigenproduktionen und mehr als 1.000 Künstlern aus 27 Ländern nach Spoleto zurück. Gegründet wurde das Festival 1958 von Gian Carlo Menotti, einem gebürtigen Italiener, der zwischen Cadegliano und New York aufwuchs.

Bei der Einweihung am 26. Juni wird Folgendes auf der Bühne zu sehen sein: Vanessa Von Samuel Barber mit einem Libretto von Gian Carlo Menotti, in einer Neuproduktion des Festivals in Koproduktion mit dem Teatro Comunale di Bologna und der Fondazione Teatro Petruzzelli. Regie führt Leo Muscato. Diese Wahl ist kein Zufall. Wie Muscato selbst erklärt, Vanessa Sie vereint zwei Welten, die europäische Tradition und die amerikanische Kultur, und lässt sie miteinander in Dialog treten, was sich auf natürliche Weise mit dem Thema dieser Ausgabe überschneidet. Eine amerikanische Oper, geschrieben von einem italienischen Komponisten mit einem Libretto eines anderen italienischen Emigranten. Wahrlich tiefe Wurzeln.

Das Musikprogramm bringt MIKA Symphonique am 30. Juni auf die Piazza Duomo, Yannick Nézet-Séguin mit Yuja Wang und dem London Symphony Orchestra am 3. Juli sowie Gianandrea Nosedas Abschlusskonzert am 12. Juli. Tanz, Theater und bildende Kunst, integriert in den urbanen Raum der Stadt, vervollständigen ein Programm, das ganz Spoleto in eine Bühne verwandelt. Neu in dieser Ausgabe ist die Festival dei Due Mondi Academy, ein neues Ausbildungsprogramm für alle unter 35 Jahren.

Für alle, die nicht in Italien leben, ist das Festival der Zwei Welten mehr als nur ein kulturelles Ereignis im Kalender. Es ist der Beweis dafür, dass Italien nach wie vor Großartiges leisten kann. Tausend Künstler aus 27 Ländern versammeln sich in einer mittelalterlichen Stadt in Umbrien und verwandeln die Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart in lebendige Kunst. Festivalpräsident Andrea Sisti definierte das Thema „Wurzeln“ als eine Feier des Wertes der Vergangenheit und der Kraft des Wandels. Damit beschwor er die tiefe Identität einer Veranstaltung herauf, die sich beständig mit der Gegenwart auseinandersetzt.

Worte, die all jenen vertraut klingen, die ihre Wurzeln jeden Tag, überall auf der Welt, mit sich tragen.


Teilen:

In Verbindung stehende Artikel

ADV-SEITENLEISTE
ADV-FUSSZEILE
Nach oben