Italien, seit langem ein Knotenpunkt der Kulturen, Entdeckungen und Reisen, startet offiziell MIPAM – Italienische Museen mit Welterbe: ein neues nationales Museumsnetzwerk, das 26 Institutionen zusammenbringt, die sich der Erhaltung und Förderung von Sammlungen aus Afrika, Asien, Amerika und dem Pazifik verschrieben haben.
MIPAM ist geboren, eine Synergie zwischen Museen
Das Projekt wurde in Florenz formalisiert, im suggestiven Kontext der Stibbert-Museum, nach zwei Jahren vorbereitender Treffen zwischen Mailand, Parma, Turin und Florenz.
Befördert von MUDEC – Museum der Kulturen von MailandMIPAM wurde mit einer klaren Mission gegründet: Synergien zwischen öffentlichen, privaten, universitären und Missionsmuseen zu schaffen, um ein riesiges, oft übersehenes, außereuropäisches Erbe sichtbar und zugänglich zu machen.
Lesen Sie auch:
Zu den Hauptzielen des Netzwerks zählen die wissenschaftliche Zusammenarbeit, der Austausch bewährter Verfahren, spezialisierte Schulungen und die Entwicklung gemeinsamer thematischer Ausstellungen. Ziel dieser Initiative ist es, die ethische und partizipative Dimension italienischer Museen zu stärken.
Von den Uffizien in Florenz über das Ägyptische Museum in Turin bis hin zum Museum für Orientalische Kunst in Venedig vereint das MIPAM Museen von großer kultureller Bedeutung. Jede Institution bringt ihr eigenes Fachwissen und ihre Sammlungen ein, die von Jahrhunderten des Austauschs zwischen Italien und Kontinenten außerhalb Europas erzählen.
26 italienische Museen vereint, um der Welt zu erzählen
In Turin, der am stärksten im Netzwerk vertretenen Stadt, gibt es fünf teilnehmende Museen. In Mailand gibt es neben dem MUDEC das Museum der Völker und Kulturen des PIMEDie Region Venetien wird durch das Museum für Orientalische Kunst in Venedig – mit wertvollen japanischen, chinesischen und südostasiatischen Werken – und das Museumszentrum der Universität Padua vertreten, das wissenschaftliche und historische Sammlungen mit starkem internationalen Einfluss beherbergt.
MIPAM zielt darauf ab, ausnutzen Diese Sammlungen, die oft aus der Kolonial- oder Missionszeit stammen, werden im Lichte eines modernen, transparenten und gemeinsamen Museumsansatzes neu interpretiert.
Lesen Sie auch:
An der Spitze von MIPAM steht ein Lenkungsausschuss, der sich aus prominenten Persönlichkeiten der italienischen Museumsszene zusammensetzt: Marina Pugliese (MUDEC), Davide Quadrio (MAO Turin), Andrea Viliani (MUCIV Rom), Enrico Colle (Stibbert-Museum) und Pater Enzo Verzeletti (Missionsmuseum von Parma).
Das Netzwerk ist selbstverständlich auch für andere Museen offen, die an einer Teilnahme interessiert sind: Ziel ist Aufbau eines nationalen und internationalen Dialogs Das Netzwerk vernetzt Experten, Forscher und Kultureinrichtungen. Ab 2025 sind thematische Treffen, gemeinsame Projekte, Bildungsprogramme und wissenschaftliche Publikationen geplant.




lascia un kommentar (0)