Emilia Romagna
Weite entlang der Via Emilia - die Römerstraße Geradlinig wie eine Spindel, erstreckt sich die Emilia-Romagna von Piacenza bis Rimini – zwischen dem toskanisch-emilianischen Apennin und der Adriaküste. Sie ist die Region, die Italien und die Welt mit dem Inbegriff kulinarischer Genüsse verbinden. Hier entstehen Parmigiano Reggiano und Parmaschinken, Balsamico-Essig aus Modena, Ragù Bolognese und Piadina Romagnola, Tortellini und Lambrusco. Doch die Region besticht auch durch ihren außergewöhnlichen künstlerischen und kulturellen Reichtum: Ferrara und Ravenna, Parma und Modena, Bologna mit seiner ältesten Universität Europas und die Adriaküste bei Rimini, die jeden Sommer Millionen von Gästen empfängt.
Strände
Die Riviera Romagna erstreckt sich über rund 130 Kilometer von Comacchio bis Cattolica und zählt zu den bestorganisierten und beliebtesten Badeorten Europas. Rimini, die Hauptstadt der Riviera, hat ihr historisches Zentrum im Borgo San Giuliano und an der Piazza Cavour, ist aber vor allem für ihr pulsierendes Nachtleben und ihre gut ausgestatteten Strände bekannt. Riccione, Cattolica, Cervia mit seinen Salinen und Milano Marittima mit seinen berühmten Badeorten sind klassische italienische Sommerreiseziele. Die Mündung des Po di Volano und das Po-Delta mit ihren Lagunen, Kanälen und Fischgründen bieten ein einzigartiges Naturerlebnis: eine Landschaft aus Wasser, Schilf und Himmel, in der Reiher, Flamingos und Rotmilane Schutz finden.
Landschaft
Die Apenninen der Emilia-Romagna bergen einige der atemberaubendsten Landschaften der Region. Dazu gehören die Thermalbäder von Salsomaggiore, Tabiano und Castrocaro, die mittelalterlichen Dörfer von Brisighella mit ihrer Festung und dem Gipsweg, der Nationalpark Casentinesi-Wälder mit seinen jahrhundertealten Buchenwäldern und die Sasso-Fratino-Schlucht. Die Comacchio-Täler, ein Labyrinth aus Kanälen und Inseln im Brackwasser des Po-Deltas, sind ein Naturparadies, in dem noch immer traditionell Aalfischerei betrieben wird. Nicht weniger beeindruckend ist die Hügellandschaft der Gegend um Piacenza und Modena mit ihren mittelalterlichen Burgen, Sangiovese- und Albana-Weingütern und Dörfern wie Dozza, dessen Mauern von Künstlern aus aller Welt bemalt wurden.