In allen Teilen der Welt gibt es Orte, an denen Italien nicht imitiert, sondern gelebt wird. Eine Pizzeria in Buenos Aires, die den Teig mit derselben Sorgfalt und Geduld knetet wie Spaccanapoli. Eine Schneiderei in London, wo noch immer nach italienischer Art genäht wird – mit einer Liebe zum Detail, die man nicht aus Büchern lernen kann. Ein Schaufenster in Paris, dekoriert mit jenem unverwechselbaren Geschmack – Proportionen, Farben, Eleganz –, den nur diejenigen wirklich verstehen, die mit dem Blick auf unsere Plätze und Geschäfte aufgewachsen sind. Ein Café in Tokio, in dem der Espresso mit demselben Druck und derselben Sorgfalt zubereitet wird wie in einer gemütlichen Bar in Neapel oder Turin.
Italien in der WeltDies sind keine Orte, die von Italien „inspiriert“ wurden: Es sind Stücke Italiens, die anderswo entstanden sind. Wer auch immer sie geschaffen hat, brachte nicht nur ein Rezept oder eine Technik mit, sondern eine Arbeitsweise, eine Ästhetik, eine Philosophie von Schönheit und handwerklicher Perfektion, die tief in unserer Kultur verwurzelt ist. Ein solches Geschäft zu betreten – oder auch nur kurz im Schaufenster zu stöbern – bedeutet, für einen Moment zu vergessen, wie weit wir von hier entfernt sind.

Für Italiener, die in aller Welt leben, ist das Erkennen dieser Geste, dieses Duftes, dieser Fürsorge ein kleines Stück Heimat. Für alle anderen ist es eine authentische Begegnung mit dem Besten unserer Kultur.“

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Italien in der Welt

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