Was ist das „granitische Antizyklon“, das über Italien zieht? Laut aktuellen Prognosen hält sich ein robustes Hochdruckgebiet – genannt „granitisch“ – über weite Teile Italiens und sorgt für eine Periode stabilen und für die Jahreszeit ungewöhnlich milden Wetters.
Das bedeutet: sehr wenige Störungen, weitestgehend kein Regen, klarer Himmel oder höchstens tief hängende Wolken oder Nebel und Temperaturen, die deutlich über dem Durchschnitt für den Monat Dezember liegen.
Wie sich das Wetter ändert – Lage in verschiedenen Gebieten
Al Süden Auf den größeren Inseln werden die nächsten Tage von Sonnenschein und Temperaturen geprägt sein, die sich 20°C nähern könnten – ein überraschender Wert für Dezember, insbesondere angesichts der Kälte der letzten Tage.
Al CentroVor allem im Apennin und entlang der Adriaküste wird in den Mittagsstunden mildes Wetter erwartet, auch wenn in den kältesten Stunden und im Landesinneren der Spätherbst spürbar sein kann.
Al NordsardinienIn den Alpen erwartet uns klarer Himmel und freie Sicht; in Ebenen wie der Po-Ebene hingegen halten sich tiefe Wolken und Nebel hartnäckig, was die Erwärmung tagsüber begrenzt und für eine graue, feuchte Atmosphäre sorgt. An den tyrrhenischen Küsten, etwa in der Toskana oder in Ligurien, können tiefe Wolken oder Morgennebel für etwas kühle und feuchte Tage sorgen, die sich später jedoch deutlich auflösen.
Wie lange hält das Hochdruckgebiet an? Aktuelle Modelle deuten darauf hin, dass diese Phase mit hohem Druck und atmosphärischer Stabilität mindestens bis Ende dieser Woche, möglicherweise sogar länger, andauern wird. Anfang nächster Woche könnte es zu einem Wetterumschwung mit dem Auftreten zyklonaler Strömungen kommen. Es ist jedoch derzeit nicht sicher, ob dieser ganz Italien betreffen oder zu einheitlichen Wetterbedingungen führen wird.



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