Im Herzen des Mittelmeers fand im Jahr 1565 eines der gewaltigsten Ereignisse der europäischen Geschichte statt: die Große Belagerung Maltas, die in musikalischer Form mit dem Symphoniekonzert „Die Große Belagerung Maltas – Geburt Vallettas“ wieder zum Leben erweckt wird. Das Konzert findet in der prächtigen Konkathedrale St. John der maltesischen Hauptstadt als Weltpremiere statt.

Dieses Symphoniekonzert, das auch ein Moment der historischen Reflexion und der Stärkung der Beziehungen zwischen Italien und Malta ist, wird auf Wunsch des italienischen Botschafters in Malta veranstaltet. Fabrizio Romanoist ein Geschenk des Botschafters und damit Italiens an die Bevölkerung Maltas. Das symphonische Werk entsteht mit Unterstützung des maltesischen Ministeriums für nationales Erbe, des Malta Philharmonic Orchestra (MPO) und des Chors Ars Cantandi. Der Komponist des Sinfoniekonzerts ist Peter Cangiano; der Tenor ist Michael Alfonsi; der Chor ist Die Kunst des Singens; der Chorleiter ist Mariella Spiteri Cefai; die künstlerische Leitung liegt bei Maximilian Pulvano Welfen.

Die große Belagerung Maltas: Wenn Musik Geschichte erzählt
Das für Orchester, Chor und Tenor konzipierte Werk zeichnet die wichtigsten Phasen der osmanischen Belagerung der Johanniter nach und legt den Schwerpunkt auf den Heldenmut des Großmeisters Jean de Valette und die Geburt der Stadt Valletta, die unmittelbar nach dem Sieg erbaut wurde. Die Komposition ist vom Tagebuch des direkten Zeugen Francesco Balbi da Correggio inspiriert und in neun Sätze unterteilt, die jeweils einem bedeutenden Moment der Belagerung gewidmet sind, von der poetischen Betrachtung der maltesischen Landschaft bis hin zur letzten Schlacht und der Grundsteinlegung der zukünftigen Hauptstadt.

Das erste Lied, „Ein Tag unter dem Himmel Maltas“, beschreibt die Gefühle eines Besuchers, der von Barrakka aus die Majestät der Befestigungsanlagen bewundert und dabei den Geschichten aus dem Jahr 1565 lauscht. Darauf folgt „Malta d'or, Malta d'argento“, ein Volkslied, das mit epischen Tönen und feierlicher Klangfarbe den Widerstand der Malteser und der Ritter feiert. Das dramatische Herz der Oper nimmt mit „Die Ankunft der türkischen Flotte“ und „Die Belagerung, Erstürmung und der Fall von Fort St. Elmo“ Gestalt an, mit dringlicher Musik, die die Invasion und das ultimative Opfer der Verteidiger symbolisiert. Bewegend ist das Stück „Le Croci“, in dem das Martyrium der Ritter erzählt wird, deren Körper gekreuzigt und ins Meer geworfen wurden: eine Szene, die mit herzzerreißender orchestraler Intensität beschrieben wird.
Spiritualität kommt in „Sub Tuum Praesidium“ zum Ausdruck, einer alten Rede, die der Großmeister und sein Gefolge in einem Moment der Verzweiflung sangen und die endgültige Erholung vorwegnahmen: „Der letzte Angriff auf Fort St. Michael“ und der heldenhafte Widerstand von Birgu, der im Rückzug der osmanischen Armee gipfelte. Das Gedicht endet mit „Ave Crux Alba“, der Hymne der Ritter, und „Humillima Civitas Vallettae“, das die Gründung der neuen Stadt feiert.
Das symphonische Konzert „Die große Belagerung Maltas 1565 – Geburt Vallettas“ ist eine historische, emotionale und musikalische Erzählung, die einem grundlegenden Moment der europäischen Geschichte huldigt und die kulturellen Bindungen zwischen Italien und Malta stärkt.




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