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Die Saison 2024/25 der Serie A endet mit einer wirtschaftlichen Gewissheit: Die Einnahmen aus den Fernsehrechten sinken. Laut der von La Journal of SportDer den Vereinen zugewiesene Gesamtbetrag ist im Vergleich zu den drei Vorjahren gesunken, was auf den Rückgang der Einnahmen aus dem In- und Ausland zurückzuführen ist.

Italienische Sender Dazn e Sky, die Inhaber der nationalen Fernsehrechte, zahlen für den Zeitraum 900–2024 nun jährlich 2029 Millionen Euro, verglichen mit 927,5 Millionen Euro im Zeitraum 2021–2024. Auch der internationale Markt verzeichnete einen Rückgang: Die ausländischen Rechte sanken von 250 Millionen Euro auf 240 Millionen Euro jährlich. Diese signifikanten Zahlen erklären den allgemeinen Rückgang der an die Vereine ausgeschütteten Einnahmen.

So funktioniert die Verteilung der TV-Rechte

Der Verteilungsmechanismus ist derselbe wie in der Saison 2023/24, mit einem neuen Posten, der an die Spielzeit junger italienischer Spieler gekoppelt ist. Die TV-Einnahmen werden nach folgendem Schema aufgeteilt:

  • 50% gleichmäßig auf die 20 Teams verteilt
  • 28% Basierend auf sportlichen Ergebnissen, davon: 11,2 % basierend auf dem letzten Meisterschaftsstand, 2,8 % auf erzielten Punkten; 9,33 % auf Ergebnissen der letzten fünf Jahre; 4,67 % auf historischen Ergebnissen (seit 1946-47)
  • 22% basierend auf „sozialer Verwurzelung“, berechnet auf Grundlage von: 12,54 % SIAE-zertifizierten zahlenden Zuschauern; 8,36 % des durchschnittlichen Fernsehpublikums; 1,1 % der Sehdauer junger Italiener

Wer am meisten verdient

An der Spitze der Kinocharts finden wir die'Inter mit 81,9 Millionen Euro, gefolgt von Napoli (67,8 M), Juventus (67,7 Mio.) und Milan (67,3 Millionen). Diese Vereine profitieren nicht nur von den jüngsten sportlichen Ergebnissen, sondern auch von ihren starken sozialen Wurzeln und ihrer Geschichte. Zu den Teams mit Einnahmen von über 50 Millionen Euro zählen auch Roma (61,2 Millionen), Lazio (55,6 Millionen), Atalanta (53,7 Millionen) und Fiorentina (52,1 Millionen), die ihre stabile Präsenz unter den Spitzenreitern der Liga bestätigen.

Wer weniger verdient

Am Tabellenende stehen die Aufsteiger bzw. die medienwirksameren Vereine: Venezia (25,5 M), Monza (25,6 Mio.) und Empoli (27,3 Mio.). Die Größe des Einzugsgebiets, die fehlende Historie in den höchsten Ligen und die geringe Einschaltquote im Fernsehen haben einen erheblichen Einfluss auf diese Zahlen. Die Daten verdeutlichen eine zunehmend zweigeteilte Serie A: Auf der einen Seite die Topklubs, die weiterhin Fans, Sponsoren und Ressourcen anziehen; auf der anderen Seite die mittelgroßen Vereine, die, obwohl sie im selben Wettbewerb spielen, mit einer deutlich härteren wirtschaftlichen Realität konfrontiert sind. In diesem Zusammenhang fallen folgende auf: Lecce e Verona, die beiden kleineren Vereine, die mit 32,3 bzw. 33,5 Millionen am meisten verdienten – sogar mehr als der Millionär Como, der in der Liga den 10. Platz belegte.

Die Rangfolge der Einnahmen für Fernsehrechte

Nachfolgend die Rangliste (in Millionen Euro, Bruttoeinnahmen)

  • Atalante 53,7
  • Bologna 43,7
  • Cagliari 31,1
  • Como 32,1
  • Empoli 27,3
  • AC Florenz 52,1
  • Genua 37,5
  • Inter 81,9
  • Juventus 67,7
  • Latium 55,6
  • Lecce 32,2
  • Milan 67,3
  • Monza25,6
  • Napoli 67,8
  • Parma 29,4
  • Roma 61,2
  • Turin 38,6
  • Udinese 34,5
  • Venedig 25,5
  • Verona33,5

TV-Einnahmen der Serie A: Lecce und Verona sind die reichsten unter den „kleinen“ Teams! Hier sind die genauen Einnahmen. letzte Änderung: 2025-07-31T10:22:01+02:00 da Abfassung

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