Das Internationale Parlament für Sicherheit und Frieden der Weltorganisation der Staaten (WOS-IPSP) bekräftigte kürzlich sein Engagement für eine menschenzentrierte internationale Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang erläuterte Pater Marco Baragli, Priester der Anglikanischen Gemeinschaft und neuer Berater für Internationale Zusammenarbeit, seine Vision für die Rolle und die Zukunftsperspektiven der Organisation.
Pater Baragli von WOS-IPSP spricht von „menschenzentrierter internationaler Zusammenarbeit“. Wie interpretieren Sie dieses Prinzip?
Für mich bedeutet das, mit Zuhören zu beginnen. Jeder Weg zu authentischer Entwicklung beginnt mit der Anerkennung der Würde von Individuen und Gemeinschaften.
Zusammenarbeit darf keine theoretische Übung sein: Sie muss in der Realität, in den konkreten Bedürfnissen, Schwächen und Potenzialen von Gebieten verankert sein.
Wie Botschafter Maiolese uns oft in Erinnerung ruft, ist es unsere Mission, Brücken zu bauen, die den Menschen und nicht die Bauwerke in den Mittelpunkt stellen.“
Welchen konkreten Beitrag leistet WOS-IPSP in diesem globalen Szenario?
„WOS-IPSP fungiert als Plattform für Dialog und Zusammenarbeit zwischen Regierungen, lokalen Institutionen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.“
Unsere Mission ist es, Prozesse zu erleichtern, die den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Bildung, Gesundheit und nachhaltigen wirtschaftlichen Möglichkeiten verbessern.
Botschafter Maiolese betont oft, dass unsere Stärke in unserer Fähigkeit liegt, sehr unterschiedliche Realitäten zu vereinen und Allianzen zu schaffen, die die lokalen Kulturen respektieren und das in den Gebieten vorhandene Fachwissen stärken.“
Sie wurden zum Berater für internationale Zusammenarbeit ernannt. Was werden Ihre Prioritäten sein?
Meine Aufgabe wird es sein, zur Ausarbeitung von Kooperationsstrategien und zur Koordinierung von Projekten in diesem Bereich beizutragen.
Ich bringe die Erfahrungen mit, die ich in den Bereichen Ausbildung, Gemeindeleitung und interkultureller Dialog gesammelt habe.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Zusammenarbeit ein Akt gegenseitiger Verantwortung ist.
In diesem Sinne ist der ständige Dialog mit Botschafter Maiolese von unschätzbarem Wert: Seine diplomatische Erfahrung ermöglicht es uns, die Bedürfnisse der Gemeinschaften in konkrete institutionelle Maßnahmen umzusetzen.“
Welche Herausforderungen sehen Sie für die internationale Zusammenarbeit am Horizont?
„Wir leben in einer Welt, die von komplexen Krisen betroffen ist: sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen.“
Die Herausforderung besteht darin, koordiniert, human und vorausschauend zu reagieren.
WOS-IPSP wird auch weiterhin den sozialen Zusammenhalt, die institutionelle Stabilität und nachhaltige Entwicklungspfade fördern.
Wie Botschafter Maiolese uns in Erinnerung ruft, ist es unsere Aufgabe, die Dialogkanäle offen zu halten, auch wenn das internationale Umfeld fragmentiert erscheint.
Nur so können wir eine Zukunft gestalten, die niemanden zurücklässt.“
Welche Vision möchten Sie innerhalb von WOS‐IPSP weiterverfolgen?
Eine Vision, die auf Würde, Inklusion und gemeinsamer Verantwortung basiert.
Ich glaube an eine Zusammenarbeit, die keine Modelle vorschreibt, sondern Prozesse begleitet.
Eine Kooperation, die den Wert von Gemeinschaften anerkennt und sie dabei unterstützt, zu Protagonisten ihrer eigenen Entwicklung zu werden.
Diese Vision teile ich voll und ganz mit Botschafter Maiolese und der gesamten WOS-IPSP-Führung.




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