Dunkle Brille, ein roter, zu einem Zopf gebundener Bart und ein entschlossener Schritt. So Nicholas Guarrera, 32 Jahre alt, kehrt nach Hause zurück, nachdem er ein Unterfangen unternommen hat, das sich nur wenige auch nur vorzustellen wagen: eine Weltumrundung zu Fuß.
Fanseite er traf ihn auf dem Radweg, der nach Maerne führt, aber er hielt nicht an: "Das Gehen ist jetzt ein Teil von mir“, lächelt er und setzt seinen Weg fort.
Es war der 9. August 2020, als Nicolò Malo (Vicenza) verließ und sich von Familie und Freunden verabschiedete, um einen Kindheitstraum zu verwirklichen: ein Buch zu schreiben. Gleich nach seinem Abschluss merkte er, dass ihm immer noch die richtige Idee fehlte. Also dachte er: Ich mache einen langen Spaziergang, vielleicht finde ich die Antworten. Dann wurde ihm klar, dass er daraus tatsächlich eine Reise um die Welt machen könnte. Und das tat er.
Ezio, der Reisegefährte
In all diesen fünf Jahren war Ezio immer an seiner Seite, ein umgebauter Kinderwagen, der das Nötigste transportierte: Zelt, Essen, Wasser und alles, was man zum eigenständigen Überleben braucht. Nicht nur ein einfaches Werkzeug, sondern ein treuer Reisegefährte, der ihn Tausende von Kilometern lang begleitet hat.
Mit Ezio überquerte Nicolò die Frankreich, Spanien, die Sud Amerika, Australien und weite Teile Asiens, bis hin zu Georgien und der Türkei. Im Februar 2025 kehrte er von Bulgarien, und überquerte dann die Ziellinie in Italien durch Triest. Auf die Frage, ob er einen Ort gefunden habe, an dem er tatsächlich anhalten könne, antwortete er: „Chile, in Patagonien. Doch dann war der Wunsch weiterzugehen stärker."
Die Organisation: zwischen Visa und Ersparnissen
„Aus bürokratischer Sicht ist es hilfreich, Italiener zu sein: Heutzutage werden fast alle Visa online beantragt“, sagte er gegenüber Fanpage.
Der finanzielle Aspekt ist anders: Fünf Jahre Reisen erfordern Opfer und Unterstützung. „Ich konnte es dank meiner gesamten Ersparnisse, Sponsoren und Hunderten von Spenden, die ich unterwegs erhielt, schaffen. Ohne das Vertrauen und die Großzügigkeit der Menschen hätte ich es nicht geschafft.“ Über die Reise hinaus bot Nicolò eine Lektion in Sachen Mut. Seine Reise war nicht nur eine Weltreise, sondern eine persönliche Herausforderung, eine Konfrontation mit seinen eigenen Grenzen und seiner Einsamkeit. Eine Erfahrung, die ihn in Kontakt brachte mit Kultur und unterschiedliche Menschen, sodass sie eine Fülle von Geschichten zu erzählen haben.
Jetzt ist der ursprüngliche Traum näher als je zuvor: Machen Sie aus diesem Abenteuer ein Buch, nicht nur um von der sportlichen Leistung zu erzählen, sondern um eine universelle Botschaft zu bezeugen.




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