Die Abgeordnetenkammer hat mit 247 Ja- und 2 Nein-Stimmen dem Gesetzentwurf zugestimmt, der den 4. Oktober, den Feiertag des Heiligen Franz von Assisi, zum neuen Nationalfeiertag erklärt.
Die von Noi Moderati geförderte Maßnahme wird nun dem Senat zur zweiten und letzten Prüfung vorgelegt.
Wertschätzung franziskanischen Prinzipien
Das Ziel des Gesetzes ist die Stärkung der franziskanischen Prinzipien – Frieden, Brüderlichkeit, Umweltschutz und Solidarität – auch durch Schulinitiativen, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsaktivitäten in öffentlichen Einrichtungen und Organisationen des dritten Sektors.
Heiliger Franziskus: ein neuer Nationalfeiertag
Der neue Nationalfeiertag würde zu den zwölf bereits geplanten Feiertagen (zusätzlich zu den Sonntagen) hinzugefügt werden, mit Auswirkungen auch auf rechtlicher und vergütungstechnischer Ebene: vom Verbot bestimmter Rechtsakte bis hin zu Lohnerhöhungen für diejenigen, die an Feiertagen arbeiten.
Aus wirtschaftlicher Sicht werden die Auswirkungen auf den Staatshaushalt auf etwa 10,68 Millionen Euro pro Jahr geschätzt, wobei die größten Belastungen das Gesundheitswesen und die Sektoren betreffen, die während der Feiertage eine ständige Anwesenheit erfordern (Polizei, Gesundheitswesen, Feuerwehr).
Das Inkrafttreten ist für 2027 geplant. Auch der Vorschlag, den 19. März, den Josefstag, zum nationalen Feiertag zu erklären, wurde in den parlamentarischen Beratungen aus Kostengründen abgelehnt. Die Entscheidung liegt nun beim Senat.




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